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Stabilisierung in der Krise

Von Mathias Westerbarkei

In vielen Betrieben ist der Umsatz mittlerweile signifikant eingebrochen, Liquiditätspolster werden zunehmend aufgebraucht. Nicht jedes Unternehmen verfügt über genügend Reserven, um so eine Extremsituation über mehrere Wochen oder sogar Monate abzufedern. Staatliche Corona-Hilfen können drohende Liquiditätsengpässe zwar teilweise vermeiden, verschieben oder reduzieren, aber auch nur für eine gewisse Zeit.

Daher sind für besonders betroffene Unternehmen vor allem liquiditätssichernde Maßnahmen gefragt, die das Unternehmen kurzfristig stabilisieren. Das klassische Krisenbewältigungsinstrumentarium kommt aufgrund der einzigartigen Tragweite der Krise jedoch sehr schnell an seine Grenzen.

Welche Handlungsalternativen bleiben dem Unternehmer also übrig, um auch im Worst-Case-Szenario sein Vermögen zu erhalten?

Portfoliobereinigungen sind das Gebot der Stunde. Nichts bringt mehr Geld in die Kasse als die Veräußerung von Unternehmensteilen, die ggf. ohnehin strategisch auf der Watchlist standen. Möglicherweise ist jetzt noch ein guter Zeitpunkt, um Transaktionen sorgfältig vorzubereiten und die noch recht hohen Unternehmenswerte zu realisieren.

Mathias Westerbarkei

Verfasst von

Mathias Westerbarkei

Ehemaliger Leiter Mergers & Acquisitions bei CLAAS. Seit 2017 an der Seite inhabergeführter Unternehmen. Westfälische Corporate Finance GmbH.

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