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M&A als Erfolgsfaktor für Familienunternehmen

Von Mathias Westerbarkei

Die deutschen Familienunternehmen werden als Motor der heimischen Wirtschaft beschrieben, einige Hidden Champions genießen Weltruf.

Bislang werden Neuentwicklungen, Innovationen zumeist intern vorangetrieben, um dem allgemeinen Kostendruck und den sich ändernden, vermehrt individuellen Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Besondere Herausforderungen stellen heutzutage die Geschwindigkeit der Veränderungen und die durch die Digitalisierung hervorgebrachten disruptiven Geschäftsmodelle dar, die plötzlich eine Richtungsänderung der eigenen Strategie erforderlich machen.

Junge innovative Technologieunternehmen (Start-ups) haben den Vorteil, dass sie rasch andersartige Ideen entwickeln und so dem Mittelstand und Konzernen eine zusätzliche Innovationskraft bieten. Dies kann durch Kooperationen oder durch gewissenhaft zu prüfende strategische Zukäufe (M&A) geschehen.

Besonders vorausschauende Family Offices und Unternehmen greifen auf sich rasant entwickelnde teilautomatisierte KI-basierte Researchanbieter zurück, um relevante Technologien und potenzielle Targets weltweit proaktiv zu screenen.

Die traditionellen Familienunternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung dieser strategischen Partnerschaften und nutzen ihre Liquiditätsreserven für M&A-Transaktionen und externe Innovationen, um neben der Sicherung von Wachstum aus diesen Beteiligungen kulturell zu lernen und im globalen Wettbewerb zu bestehen.

Mathias Westerbarkei

Verfasst von

Mathias Westerbarkei

Ehemaliger Leiter Mergers & Acquisitions bei CLAAS. Seit 2017 an der Seite inhabergeführter Unternehmen. Westfälische Corporate Finance GmbH.

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